Space Opera – Kampf I

Nach dem ich im November / Dezember 2013 mich mit X-Rebirth herum geschlagen. Januar habe ich mir quasi „frei“ genommen.
Im Moment arbeite ich an der ersten Version des Rundenbasierten Kampfs.
In der ersten und noch rudimentären Version, wird das Standartmenu auf der Rechten Seite der Karte durch die Gefechtskontrolle ersetzt.
Zu diesem Zeitpunkt kann man sich auf der Karte selbst nicht mehr bewegen und führt das Gefecht. Sofern man gewinnt, oder flieht, erhält man wieder die normale Ansicht und kann sich bewegen.

Spieletests: X-Rebirth

X-Rebirth ist der lang erwartet nächste Teil der X-Reihe aus dem Hause Egososft. Aus Gründen der aktuellen Unspielbarkeit wird dieser Test eher als vorab gesehen. Beim erreichen eines Standes der „Funktionsfähig“ verdient, folgt ein weiterer Test.

Egososft will mit X-Rebirth vieles anders machen als in den Vorgängern, stellt es doch einen bewussten Neustart und Re-Design der bisherigen Serie da. Nach Aussage von Egosoft CEO Bernd Lehahn hat das Team des 20 Köpfigen Entwicklerteams aus Würsehlen ganze 7 Jahren daran Entwickelt. Zeitgleich wurden X3 Reunion, X3 Terran Conflict und X3 Albion Prelude entwickelt um das Studio über Wasser zu halten.

1,5 Gb Day One Patch …
Patches am Tag 0 der Veröffentlichung sind Heut zu Tage nichts ungewöhnliches. 1,5 GB für ein Spiel rund 5,3 GB lassen einen dann doch erstmal Schlucken. Da X-Rebirth über Steam vertrieben – wahlweise Registriert – wird, ist das nachreichen von Patches für Egosoft kein Problem.

Wir starten also am 15.11.2013 mit der Versionsnummer 1.11.

Die Änderungen und „Wo zum Henker ist eigentlich die Karte?“ …

Raumanzüge in der Zukunft scheinen sehr … Körperbetont zu sein …

Die ersten Spielminuten sind recht simpel, man bekommt auf seinem Schiff – wie man zu dem nun genau gekommen ist wird nicht genau erklärt – besuch. Die junge Dame – mit Vornamen Yisha – scheint ein kleineres Problem mit den Örtlichen Vertretern der Macht zu haben. Ohne viele Worte stürmt sie in unser Cockpit und setzt sich auf den Platz des Copiloten und stellt einige Systeme unseres Schrottreifen Schiffs wieder her.

Nach einem kurzen Wortgeplänkel fügt sich unser Protagonist, mit Namen Ren Otani, in sein Schicksal von nun an eine Beifahrerin zu haben. Natürlich sollen wir die Arme Yisha nur „kurz zu meinen Leuten, ich hasse es anderen zur Last zu fallen“. Selbstverständlich kommt es anders. Die Story selbst ist eigentlich ein Tutorial was auf die eigentliche Funktion des Spiels vorbereiten soll, die Sandbox. Leider kommt eher selten wirklich Spannung auf wenn gemalten Standbilder und Text hört. Während Yisha durchweg gut vertont ist, kommt Ren eher durchweg gleichgültig daher, oder in völligen unpassenden Situationen Emotional Erregt. Leider kennt man von Egosoft – milde gesprochen – mittelmäßige Vertonungen und Hölzerne Figuren. Diese Scharte können Sie zum Teil mit den durchweg schön Designten Schiffen und Stationen wett machen.

Nachdem auch ich mich damit abgefunden habe von nun eine Beifahrerin zu haben fange ich an mich mit den Neuheiten des Spiels auseinander zu setzten Um das Spiel auch mit Controllern sinnvoll Spielen zu können hat Egosoft ein reichlich verschachteltes Menusystem verbaut das wohl unser Bordcomputer symbolisieren soll. Den Vorgängern wurde immer wieder vorgeworfen das Sie über eine zu komplizierte Steuerung mit einigen Hundert Menus und Ebenen hatte. Das ganze hatte wenigstens einen Vorteil, es gab Shortcuts. Warum man diese nicht einbauen konnte, oder wollte ist mir nicht klar. Wirklich besser empfinde ich das aktuelle System nicht. Es ist nur schlicht anders.

1.11, 1.12, 1.13, 1.14, 1.15, 1.16, 1.17 …

6 Patches in der ersten Spiel Woche … und jeder wurde bitter benötigt. Die Performance zu beginn war auf Mid-Range PC … sagen wir grenz wertig, das allerdings auch High End PC´s mit mehreren Grafikkarten und RAM in Festplattengröße nur minimal mehr FPS hatten war schlicht nicht Nachzuvollziehen.

Leider war die Performance nicht das einzige was sehr schnell zur Frust und im Offiziellen Forum zu einen Shitstorm geführt hat. Die Liste der Dinge die nicht funktioniert umfasst Elementare Grundpfeiler des Spiels.

Negativer Frachtraum … 

Egosoft wollte hier ein besonders Detail liefern große Frachter sollten nicht an Stationen docken sondern per Drohnen Be und Entladen werden. Irgendwas in diesem Programcode ist mit der Effektivität einer GPS gesteuerten Bombe schief gelaufen, ebenso verheerend sind die folgen. So scheitern Spieler und KI in gnadenloser Regelmäßigkeit daran Frachtaufträge zu erfüllen. Da in X-Rebirth erstmal eine wirkliche Wirtschaft simuliert wird ist das Ergebnis absehbar. Binnen 15 – 30 Spielstunden tritt ein komplettes versagen der Wirtschaft ein. Dieses Problem wurde mit den Patches 1.15 – 1.17 angegangen eine wirkliche Besserung oder gar ein verstehen warum es zu Fehlern kommt, gibt es zumindest auf meiner Seite nicht. Nur wenig hilft es das Egosoft mit 1.17 wenigstens eine Möglichkeit geschaffen hat im Spiel einen Frachtauftrag abzubrechen. Leider hilft das auch nur bedingt, da nun entweder Ware und/oder Geld weg ist. Oft genug bleibt auch hier der Frachter stur und bleibt an der Stelle wo er gerade steht.

Ebenso extrem lästig, aber wenigstens mit 1.17 bei mir behoben, ist der Spielabsturz bei der Benutzung von Highways. Eine der Möglichkeiten sich Fortzubewegen im X-Universum.

Da das Handel nicht funktioniert, funktioniert auch nicht das Bauen von Stationen, da diese wiederum zum entstehen Waren aus dem Wirtschaftskreislauf brauchen. Der Part von Trade und Build sind in X also derzeit noch Baustellen. Vorausplanen ist mit dem Fehlen dieser beiden Punkte nicht möglich also fehlt auch der Think Part.

X-Rebrith, das 1x Game …

Das einzige was im Moment wirklich einiger massen Bugfrei funktioniert ist das Kämpfen. Erstaunlicherweise kann unser Schiff schon mit der einfachsten Bewaffnung und etwas Geschick Großkampfschiffe erledigen. Wie das kommt ? Ist man an den dicken Pötten nur nahe genug dran, ist im man Toten Winkel der diversen Geschützen. So hat man dann die Wahl entweder das Gegner schiff langsam herunter zu schießen oder einzelne Geschütze, Schildgeneratoren oder Antriebsmodule zu zerstören.

Das auch hier mal Bugs sind wie „Geisterschiffe“ also keine Trefferabfrage oder das Schwere Missionen schlechter Bezahlt sind als leichtere lässt sich insgesamt nur verschmerzen wenn man sich die anderen Bugs anschaut.

(Vorab)Fazit
Egosoft … Deepsilver … LEUTE … was um Himmels willen habt ihr euch denn dabei gedacht? Man erwartet ja kein perfektes Spiel mehr bei Release, aber doch Inhalt der sich spielen lässt. Ich weiß nicht auf welcher Seite, Entwickler oder Publisher, der Beschluss viel das Spiel zu veröffentlichen, es war aber definitiv die Falsche Entscheidung. Wenn man sich dann doch dazu Entscheidet es zu Release dann sollte man es auch im Vorfeld Kommunizieren. Den Shitstorm hätte man zwar nicht abwenden, aber wenigstens abmildern können. So bleibt nur schlicht der Eindruckt des Versagens

Soviel zur Schelte.
Was gut ist, Egosoft arbeite daran. Da auch Patches am Wochenende geliefert werden muss der gerechtfertigte Druck angekommen sein. Fixt das Handelsystem, kommt einigen weiteren Forderungen der Community nach und in den kommenden Nachtests könnt ihr wieder Boden gut machen. Ich bleibe weiterhin am Steuerknüppel.

Space Opera Release 0.4.0

Und wieder wächst Space Opera um ein Stück.
Hauptpunkt des Updates sind die neuen RandomMap Karten für den Abbau von Ressourcen.

Updates:
– Scannt man auf der Systemebene einen Nebel oder ein Asteroidenfeld wird nun eine RandomMap erzeugt. Dieser Sektor kann nun betreten werden um Ressourcen abzubauen.

– Auf der Sektorkarte kann sich der Spieler nun wie gewohnt bewegen, der Scannbutton ermöglicht nun das Abbauen von Ressourcen. Das Abbauen selbst kostet keine Energie, da das bewegen bereits Energie
erfordert. Anpassung ist allerdings möglich.

– Ein Beispiel eines Dünnen Deuteriumnebels nachdem der Spieler einige Felder abgebaut hat.

Bekanntes Problem: Moment verwendet das Karten System einen Festen Random Seed, dadurch ist noch kein „echtes“ Zufalls generieren möglich.

Bugfix:
– Die Koordinatenposition auf der Karte gefixt, sie gibt nun Korrekt die Position des Spielerschiffs wieder.

Space Opera – Die Spielkarte IV

Nachdem die ersten Versuche mit RandomMaps erfolgreich waren, bin ich dabei dies in Space Opera einzubauen. Das Scannfenster wurde ingame angepasst, ebenso die Zufallswerte für das Scannen von Ressourcen.
Links sieht man nun das, was früher das Abbaufenster war. Gescannt wurde in diesem Fall ein Dünnes Deuteriumfeld auf der Inerhalb des Test Sternensystems. Man bekommt nun die Information das sich insgesamt 138 Dünne Deuteriumfelder, 46 Dichte Deuteriumfelder und 24 dünne Erzfelder innerhalb des gescannten Sektors befinden. Rechts wird einem auch eine kleine Vorschau dieses Sektors geliefert.
Würde sich der Spieler nun Entschließen nicht nun den Sektor zu scannen sondern auch dort die Ressourcen abzubauen, kann er den „Abbau“ Button drücken und er geht eine Spielebene tiefer. Die Spielkarte würde dann so aussehen: